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Aktion „Immanuel Albertinen hilft“ gestartet

Die Immanuel Albertinen Diakonie hat mit dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland in Abstimmung mit den ukrainischen und polnischen Baptistenbünden eine zielgerichtete Hilfsaktion entwickelt.

Der Krieg in der Ukraine geht mit immer größerer Härte unvermindert weiter. Millionen von Menschen sind auf der Flucht vor sinnloser Zerstörung und wahllosen Bombardierungen.

Die Immanuel Albertinen Diakonie hat mit dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland in Abstimmung mit den ukrainischen und polnischen Baptistenbünden eine zielgerichtete Hilfsaktion entwickelt, zu deren Unterstützung wir Sie einladen.

Wenn Sie die Aktion "Immanuel Albertinen hilft" unterstützen wollen, so bitten wir Sie um Ihre Spende auf das unten genannte Konto oder per PayPal. Diese Spende können Sie gegenüber Ihrem Finanzamt geltend machen (siehe Informationen unten).

So ist "Immanuel Albertinen hilft" vereinbart:

  • Aus der Ukraine und aus Polen erhält die Immanuel Albertinen Diakonie Bedarfslisten, was aktuell vor Ort für die Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen benötigt wird.
  • Mit den Einkaufsmöglichkeiten der Immanuel Albertinen Diakonie wird diese Ware bei langjährigen Geschäftspartnern zu günstigen Konditionen eingekauft.
  • Benötigt werden derzeit Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinischer Sachbedarf.
  • Im Logistikzentrum von Hospital LogiServe in Werder bei Berlin werden diese Waren zwischengelagert und auf einen LKW kommissioniert, der sechs Tonnen fasst. Jeder LKW wird einen Warenwert von ca. 15.000 bis 20.000 Euro transportieren.
  • Die Ware wird von einem langjährig verbundenen Speditionsunternehmen kostengünstig in ein Lager der polnischen Baptisten in Chelm nahe der polnisch-ukrainischen Grenze gebracht.
  • Von Chelm aus werden die Artikel dann in fünf Versorgungszentren der polnischen Baptisten (die zahlreiche bereits nach Polen geflüchtete Menschen versorgen) und in die Logistikzentren der ukrainischen Baptisten in Lwiw und Luzk gebracht und von dort an die Menschen mittels Verteilstützpunkten in den baptistischen Kirchgemeinden und mobilen Krankenstationen verteilt.

    Am Donnerstag, den 24.03.2022, ist der erste LKW aus Werder gestartet. Ziel ist, mindestens alle 14 Tage einen LKW zu beladen, möglichst bis die Not ein Ende hat.

Ihre Spende

Empfängerin:
Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH
IBAN:
DE75 1005 0000 1050 0031 40
Verwendungszweck:
Spende Ukraine Immanuel Albertinen hilft, Ihr Name, Ihre Adresse

PayPal:
spenden@immanuelalbertinen.de
Text für "Mitteilung eingeben":
Spende Ukraine Immanuel Albertinen hilft, Ihr Name, Ihre Adresse
PayPal-Direktlink zur Spendenseite

Das Bundesministerium der Finanzen hat den Weg zum Spendennachweis dankenswerterweise vereinfacht:
Statt einer Zuwendungsbestätigung genügt als Nachweis Ihrer geleisteten Zuwendungen (in unbegrenzter Höhe) bis zum 31. Dezember 2022 der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes (z.B. der Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Online-Banking). Bei einer Spende über PayPal genügt ein Auszug des PayPal-Kontos sowie ein Ausdruck über die Transaktionsdetails.

Auf diese Weise sparen wir uns Administration, Ausdruck, Porto und Versand der Zuwendungsbestätigungen – und haben mehr Geld für den Hilfsgütereinkauf zur Verfügung.

Hilfe für die Ukraine – Ein Erlebnisbericht

Regelmäßig bringt ein LKW der Aktion "Immanuel Albertinen hilft" Lebensmittel und Medizinprodukte Richtung Ukraine. Konzerngeschäftsführer Matthias Blum hat mit Mitarbeitenden den Weg der Hilfsleistungen nachverfolgt. Ein Bericht aus Chelm.

Ein Stück dem Krieg näher

Von unserem Logistikzentrum in Werder an der Havel bei Berlin aus führt eine Autobahn direkt bis in die Ukraine. Gefühlt, ohne auch nur einmal abzubiegen. Berlin, Frankfurt/Oder und dann nur noch geradeaus an Warschau und Lublin vorbei. Über 800 Kilometer, das sind knapp 8 Stunden Fahrt mit dem Auto. Wir sind unterwegs, um uns direkt einen Eindruck vor Ort zu machen. Unser Ziel: die kleine polnische Gemeinde Chełm, nur 25 km von der polnisch-ukrainischen Grenze entfernt. Wir, das sind Matthias Blum, Eva Maria Czysch, Holger Meyer und Thomas Maier, alle von der Immanuel Albertinen Diakonie. Matthias Blum, der gleichermaßen auch unser Fahrer ist, bringt uns mit Sicherheit und Ausdauer ans Ziel und wohlbehalten wieder zurück.

Ein Flüchtlingsstrom überflutet die baptistische Gemeinde

Als wir in Chełm ankommen, steuern wir direkt die dortige Baptistengemeinde an. Wir sind verabredet mit Jonasz. Er ist 30 Jahre alt und der Sohn des Pastors. Eigentlich ist er Senior Wirtschaftsprüfer bei einer der großen internationalen Organisationen und lebt in einer anderen Stadt. Aber als der Krieg in der Ukraine ausbrach und dann über Nacht plötzlich der Flüchtlingsstrom nach Polen begann, war die Baptistengemeinde gefragt und Jonasz. Vor etwas mehr als 50 Jahren hatte diese Gemeinde eine moderne Backsteinkirche gebaut. Eigentlich viel zu groß, wie Jonasz uns erzählt. Die rund 90 Gemeindeglieder mit im Schnitt 70 sonntäglichen Gottesdienstbesuchern konnten die räumliche Größe bisher bei weitem nicht füllen. Aber nun stellte sich die Größe des Gebäudes als wesentlicher Hilfs-Baustein dar.

Die großen Herausforderungen werden gemeinsam gemeistert

Der Flüchtlingsstrom nimmt von Tag zu Tag zu und die ankommenden Hilfesuchenden müssen versorgt werden mit Essen, zum Teil mit Kleidungsstücken und vor allem aber mit humanen Schlafmöglichkeiten. Ab den ersten Tagen wird die Kirche zur Anlaufstelle: Sie wird ausgeräumt für Schlafbetten und Verpflegungsplätze. Freiwillige Helferinnen und Helfer müssen gefunden und angeleitet werden. Es stellt die Gemeinde vor extreme Herausforderungen. Innerhalb von drei Monaten werden in der Baptistengemeinde in Chełm über 4.800 Menschen versorgt. Insgesamt fanden bis zu 280 Schlafbetten in der Kirche Platz. Der finanzielle und logistische Aufwand kommt schnell an seine Grenzen. Es zeigt sich, dass das Netzwerk der Baptistengemeinde trägt und auch die Menschen in der Nachbarschaft unterstützen tatkräftig.

Nicht nur aus dem polnischen Gemeindebund kommt Hilfe, sondern auch die internationale Gemeinschaft trägt. Dazu gehört auch der deutsche Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Immanuel Albertinen Diakonie. Im Rahmen der gemeinsamen Spendenaktion „Immanuel Albertinen hilft“ liefern wir über unsere Logistik- und Einkaufsgesellschaft Hospital LogiServe umgehend Lebensmittel und medizinisches Material. Seit Ende März fährt alle 14 Tage ein LKW nach Chełm.

Viele großartige freiwillig Mitarbeitende sind da

Wir sind sehr bewegt und bewundern zugleich die Entschlossenheit von Jonasz und den vielen ehrenamtlichen Helfern. Doch das ist noch nicht alles.

Die Baptistengemeinde in Chełm hat am Rande des Ortes eine große Lagerhalle angemietet und kauft inzwischen mit Spendengeldern Lebensmittel von den Großhändlern, um sie dann mit großen 38-Tonner-LKWs zusammen mit den von uns gelieferten medizinischen Artikeln in die Ukraine zielgerichtet zu den Menschen zu bringen. Jonasz hat sich auch bereits persönlich ein Bild von der Lage in der Ukraine gemacht. Er berichtete von Irpin, Butscha und Kiew. Bis hinter die Frontline des Krieges ist er gefahren, um sicher zu gehen, dass die Lieferungen dort ankommen, wo sie benötigt werden und dort auch verteilt werden können. Zweimal wöchentlich macht sich inzwischen ein LKW Richtung Kiew auf. 1.200 Paletten mit Hilfsgütern wurden innerhalb der letzten 5 Monate geliefert.

Kostete der Einkauf von Lebensmittel für eine vollgepackte Palette zu Beginn noch rund 800 Euro, so hat sich auf Grund von Inflation und des Krieges der Preis auf mittlerweile um 50% auf 1.200 Euro erhöht. Auch das fordert Jonasz tagtäglich heraus und erfordert Kreativität und Spontanität, um weitere finanzielle Mittel einzutreiben.

Beeindruckende Menschen packen selbstverständlich mit an

Wir fahren gemeinsam zum Lager am Rande der Stadt. Eine riesige Lagerhalle aus Betonelementen tut sich vor uns aus. Wir steigen aus dem Auto, gehen die Rampe hoch und durch das weit geöffnete Ladetor. Gleich am Eingang ein großes Schild: „We love Ukraine, we support Ukraine“. Auf der linken Seite ein Plakat in Handschrift mit Gebetszeilen. Wir gehen hinein. Im dunklen Licht erblicken wir sechs junge Menschen, die um einen Tisch stehen. Sie machen wohl gleich Feierabend. Angestrengt und müde schauen sie uns mit einem Lächeln und zugleich mit einem fragenden Gesichtsausdruck an: „Was die wohl von uns wollen?“ Wir stellen uns vor. Gut, dass Eva Maria Czysch mit dabei ist, die mit ihrem Sprachschatz beim Übersetzen aushilft. Im weiteren Gesprächsverlauf ist es dann auch oft Englisch, das eine gemeinsame Verständigung ermöglicht.

Kazik, Martin, Ola, Maxim, Katia und Maddie stellen sich vor. Schon aus ihren Worten, ohne dass wir alles verstehen, ist ihr großes Engagement und ihre Leidenschaft zu entnehmen. Sie alle arbeiten ehrenamtlich bei der Verteilung der Hilfslieferungen mit. Sie sind ein Teil eines großen Teams. Maddie, die 22-jährige junge Frau aus den USA, hat ihr Studium unterbrochen und ist auf eigene Kosten nach Polen gekommen, um zu helfen. In den nächsten Tagen wird sie in die Ukraine weiterfahren, um dann vor Ort die Auslieferung zu koordinieren. Sie zeigt uns im Schnelldurchlauf Fotos auf dem Smartphone von ausbrannten Panzern in den Wäldern der Ukraine, auf die Friedenstauben in den ukrainischen Nationalfarben gemalt worden sind. Ein Zeichen der Hoffnung an jenem verlassenen Ort.

Auch wir sind dabei gefragt

Wir sind tief bewegt und auch etwas beschämt von solch einem Mut und selbstloser Hingabe. Wir inspizieren die große Lagerhalle. Eine fast unüberschaubare Menge an abgepackten Palletten sind darin gestapelt, gefüllt mit Nudeln, Konserven, Mehl, Linsen, Milch, Keksen und vielem mehr. Ein Teil geht direkt an die Frontlinie. Wir entdecken nun auch einige medizinische Artikel, die wir durch unser Hilfsprojekt schon seit Wochen regelmäßig liefern.

Unsere Lieferungen werden dringend gebraucht, wie uns Jonasz versichert. Während die Lebensmittel vor Ort eingekauft werden können, sind medizinische Hilfsgüter nicht so leicht zu bekommen. Holger Meyer, der Geschäftsführer von Hospital LogiServe, ist auch deshalb mitgekommen, um im Detail abzusprechen, wie und ob wir hier nachsteuern müssen. Klar ist auf jeden Fall: Weitere Lieferungen werden dringend benötigt.

Wir sitzen abends nochmal in einem Restaurant am Marktplatz der Kleinstadt zusammen. Jonasz sitzt mit am Tisch. Sein Handy klingelt fast ununterbrochen. Es geht fast immer um die Ukrainehilfe. Er legt sein Handy zur Seite und hört uns mit müden Augen zu. Unser Interesse und auch unser tiefes Bewegtsein kann er aus unseren Gesichtern ablesen und selbst unsererseits unausgesprochene Fragen und Gedanken beantworten.

Obwohl wir noch einige wenige Kilometer von der Ukraine entfernt sind, ist es doch ein beklemmendes Gefühl, so nah an dem Land zu sein, in dem gerade ein grausamer Krieg herrscht. Es ist so viel anders und näher als die Informationen aus den Medien zu sehen und zu lesen. Klar ist, wir wollen und müssen weiter helfen. Und wir haben mit der Baptistengemeinde in Chełm und mit Jonasz vertrauenswürdige Partner.

Unsere Hilfe und Unterstützung kommt an

Am nächsten Morgen fahren wir frühmorgens zum Warenlager. Zwei weitere Helfer, Kazimierz und Mariusz, öffnen die Türen zur Halle. Dort treffen wir unseren polnischen Fahrer Dariusz, der am Donnerstag zuvor unsere Hilfslieferung aus dem Lager in Werder abgeholt hat und dann über Nacht durchgefahren ist. Er freut sich, dass er uns bei der Aktion „Immanuel Albertinen hilft“ unterstützen kann. Er fährt gerne regelmäßig die Strecke.

Mit Hubstablern ist der LKW schnell entladen, wartet doch bereits ein 38-Tonner-LKW zur Beladung für eine Fahrt an die Front in die Ukraine. Das Team der Ehrenamtlichen packt kräftig an. Es geht schnell und geräuscharm vonstatten. Ein eingespieltes Team. Wir hoffen und beten, dass alles gut geht.

Nach einem kurzen Austausch und Instant-Kaffee mit Keksen fahren wir zurück nach Berlin. Wir tauschen uns aus. Wir sind froh und dankbar vor Ort gewesen zu sein und von den Hilfsaktionen der Baptistengemeinde berichten zu können. Zugleich beschäftigen uns diese Eindrücke und hinterlassen nachhaltige Spuren.

Hamburg/Berlin, 14. Juli 2022
Ein Beitrag von Matthias Blum, Eva Maria Czysch, Holger Meyer und Thomas Maier

„Kläre Weist“ zeigt Herz mit Spendenaktion für Kinder

Das Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist in Petershagen hat Spenden für aus der Ukraine geflohene Kinder gesammelt und davon Bedarfsprodukte besorgt.

Die Ereignisse in der Ukraine und die Situation der Geflüchteten bewegen auch die Menschen in unseren Pflegeeinrichtungen. Deshalb haben die Mitarbeitenden, Bewohnenden und Tagesgäste des Immanuel Seniorenzentrums Kläre Weist in Petershagen 525 Euro für geflüchtete ukrainische Kinder gespendet.

„Wir haben davon Babyprodukte, Hygienemittel, Mal- und Spielsachen, Kuscheltiere und Süßigkeiten eingekauft“, sagt Einrichtungsleiterin Johanna Strozyk. Pflege- und Desinfektionsmittel, Verbandstoffe und Medikamente kamen noch oben drauf. An den medizinischen Artikeln hat sich die örtliche Apotheke beteiligt.

Die Sachspende wurde dann an die Arche in Neuenhagen ausgehändigt und von dort an die Flüchtlingsfamilien weitergeleitet.

Vielen Dank für die Unterstützung!

„Kläre Weist“ hat wieder Solidarität und ein großes Herz bewiesen!

Weitere Informatonen über das Immanuel Seniorenzentrum Kläre Weist in Petershagen

Ein sicheres Heim für ukrainische Flüchtlinge in Buckow

Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine sind in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz eingetroffen, wo sie herzlich empfangen wurden.

In der Immanuel Klinik Märkische Schweiz durften die Mitarbeitenden am Montagabend die ersten zehn ukrainischen Gäste willkommen heißen. Vier Mütter sind mit ihren sechs Kindern, das jüngste zwei Jahre alt, aus der umkämpften Region rund um Luhansk angereist. Auf ihrer mehrtägigen Reise durchquerten sie die gesamte Ukraine. Über Polen sind sie dann Ende vergangener Woche am Berliner Hauptbahnhof eingetroffen. Nach ersten Nächten in einer Unterkunft in Garzin, erfolgte heute Abend die Unterbringung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz – in guter Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Märkisch-Oderland. Am Dienstag folgten fünf weitere Geflüchtete, die in Buckow ein sicheres Heim finden, solange es die Lage in der Ukraine bedarf.

Die Klinikleitung hat beschlossen, insgesamt 20 aus der Ukraine Flüchtenden eine Unterkunft anzubieten. Die noch freien Plätze sind bereits reserviert, die restlichen Gäste werden zum Ende der Woche erwartet. Das gesamte Team der Immanuel Klinik Märkische Schweiz unterstützt die Entscheidung, Flüchtende aufzunehmen. Von der Organisation über die Versorgung bis hin zu Sachspenden ist die Hilfsbereitschaft groß. Auf großes Verständnis stößt die Hilfsaktion auch bei den Patientinnen und Patienten der Klinik, deren Versorgung zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt sein wird.

„Über den Zeitraum der Unterbringung können wir aktuell nur spekulieren. Die Mütter hoffen auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimat, zu ihren Männern, Brüdern und Söhnen. Bis dahin gestalten wir ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich“, so Sascha Seyer, Kaufmännischer Leiter der Rehabilitationsklinik.

Bitte sehen Sie von Sachspenden ohne Rücksprachen mit der Klinikleitung ab, die Hilfsbereitschaft ist bereits enorm, so dass zunächst koordiniert werden muss, welche Dinge tatsächlich gebraucht werden.

Mehr Informationen über die Immanuel Klinik Märkische Schweiz

Immanuel Universitätskliniken spenden für die Ukraine

Hospital LogiServe unterstützt Spendenaktion für Ukraine

Die Immanuel Klinik Rüdersdorf und das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, Universitätskliniken der MHB, spenden gemeinsam medizinisches Material an ein Krankenhaus im Kriegsgebiet der Ukraine.

Andrzej Krasucki, Assistenzarzt in der Chirurgie der Immanuel Klinik Rüdersdorf, hat gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen diese Initiative ins Leben gerufen. Er steht in engem Austausch mit Polska Misja Medyczna (PMM), einer polnischen Organisation, die (Sach-)Spenden an der polnisch-ukrainischen Grenze koordiniert. Gemeinsam mit dem ukrainischen Krankenhaus haben die Helfenden eine Liste der wichtigsten Materialien erstellt. Hierbei handelt es sich vor allem um medizinisches Material wie Desinfektionsmittel und Hygieneartikel, Anästhesiematerial, Infusionsmittel und –kanülen, Verbandsmaterial, Schienen und chirurgische Instrumente sowie Verbrauchsmaterial.

Alexander Mommert, Geschäftsführer der Immanuel Klinik Rüdersdorf: „Uns war es wichtig, sofortige Hilfe zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird. So können wir mit eigener Aktivität gegen die Ohnmacht durch den Krieg angehen. Gemeinsam mit meinen geschäftsführenden Kollegen Verena Plocher und Andreas Linke in Bernau haben wir uns dafür entschieden, in Kooperation mit unserem unternehmensinternen Logistikdienstleister Hospital LogiServe, medizinische Verbands- und Versorgungsmaterialien über Polen in ein ausgewähltes ukrainisches Krankenhaus im Kriegsgebiet zu bringen.“

Die Kosten für die erste große Lieferung mit den wichtigsten Materialien übernehmen die Immanuel Klinik Rüdersdorf und das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg. Darüber hinaus werden Spenden gesammelt, um weitere Hilfslieferungen in das Kriegsgebiet und die Grenzregionen zu bringen.

„Wir als Mitarbeitende der Klinik haben uns deshalb entschieden, Spenden zu sammeln und weitere Hilfslieferungen zu schicken,“ so Andrej Krasucki. „Wir alle sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und bei den vielen Helfenden vor Ort. Mit unserer Spende können wir wenigstens unsere ärztlichen Kolleginnen und Kollegen unterstützen.“
Sie möchten helfen? Dann spenden Sie bitte an:

Krankenhaus und Poliklinik Rüdersdorf GmbH
IBAN DE67 1005 0000 6600 0501 50 (Berliner Sparkasse)
BIC BELADEBEXXX
Verwendungszweck: Spenden Ukraine

Bitte sehen Sie von weiteren Sachspenden ab, da wir ausschließlich neuwertiges, steriles, medizinisches Material verschicken. Vielen Dank für Ihr Verständnis und für Ihre Mithilfe!

(Foto: Hospital LogiServe packt dringend benötigte Materialen für die Ukraine)


Mehr Informationen über die Immanuel Klinik Rüdersdorf

Mehr Informationen über das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

Gemeinsame Spendenaktion der Mitarbeitenden

In Kooperation mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sammeln Mitarbeitende des Immanuel Klinikums Bernau Spendengüter, die täglich an die Ukrainische Grenze transportiert werden.

Am Donnerstag, 3. März 2022, hat das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg eine Spendenaktion für seine Mitarbeitenden ins Leben gerufen und es wird seitdem von Schlafsäcken über Seifen und andere Hygieneartikel bis hin zu haltbaren Lebensmitteln sehr fleißig gesammelt. Die Spenden gehen anschließend zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, wo die Freiwilligen die Spendengüter in einen LKW verladen und ihn täglich auf die Reise an die ukrainische Grenze schicken.

Bereits am Donnerstag und Freitag vergangene Woche sind die Kolleginnen und Kollegen der Hauswirtschaft schon mehrfach nach Lobetal gefahren, um Matratzen, medizinische Masken und Desinfektionsmittel abzugeben. Aber auch medizinische Instrumente wurden bereits von den Kollegeninnen und Kollegen der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung verpackt und sind auch auf dem Weg in die Ukraine. "So können wir als Klinikum die Ukraine auch bei der Versorgung und Behandlung verletzter Personen unterstützen", sagt Verena Plocher, Geschäftsführerin des Immanuel Klinikums Bernau Herzzentrum Brandenburg, und fügt hinzu: "Wir möchten damit eindeutig unsere Solidarität mit der Ukraine zeigen und die Menschen dort so gut es geht unterstützen."

Spontane Hilfe für die Ukraine

Spende vom Hospiz sowie Sammelstelle für medizinische Materialien

Die Mitarbeitenden des Diakonie Hospiz Woltersdorf haben zusammen mit Netzwerkpartnern Unterstützung für die Menschen in der Ukraine organisiert. Das Team hat spontan 500.- € gespendet. Das Geld geht an eine baptistische Organisation, die Geflüchtete an der polnisch-ukrainischen Grenze versorgt. Zusätzlich war das Hospiz Sammelstelle für medizinische Materialien, die am Wochenende über einen Transport der Caritas unter Geleitschutz direkt in ein Krankenhaus der Ukraine gebracht werden sollen. „Wir sind dankbar spontan helfen zu können.

Wir sind als Hospiz ja selbst ständig auf Spenden angewiesen, freuen uns aber hier nun so konkret helfen zu können,“ beschreibt Pflegedienstleitung Stefanie Micklitza die Aktion. „Hier helfen uns die Netzwerkstrukturen der Immanuel Albertinen Diakonie, die ihre internationalen Kontakt nutzt und auch in vielen anderen Einrichtungen des Unternehmens Hilfe organisiert,“ äußert sich Geschäftsführer Walther Seiler zum guten Miteinander im Unternehmen.

(Foto: Das Diakonie Hospiz Woltersdorf war Sammelstelle für medizinische Materialien, die am Wochenende über einen Transport der Caritas unter Geleitschutz direkt in ein Krankenhaus der Ukraine gebracht werden sollen.)


Mehr Informationen über das Diakonie Hospiz Woltersdorf

Seit dem 1. Oktober 2021 ist Holger Meyer Geschäftsführer der Hospital LogiServe GmbH

Wer ist Holger Meyer? – Fragen an den Geschäftsführer der Hospital LogiServe GmbH

Holger Meyer ist in Dortmund geboren, 42 Jahre alt, verheiratet und Vater einer kürzlich eingeschulten Tochter. Er hat internationale Betriebswirtschaftslehre in Maastricht studiert, dann viele Jahre in großen Beratungsfirmen gearbeitet, bis er für fast neun Jahre den Geschäftsbereich Einkauf der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleitet hat.

Aus welchem Grund haben Sie sich für Hospital LogiServe entschieden?
Seit vielen Jahren kenne ich die Arbeit von Hospital LogiServe; sowohl über meinen ehemaligen Charité-Chef Matthias Scheller als auch über den früheren Hospital LogiServe-Geschäftsführer Dirk Lüsebrink. Das Spannende an den Dienstleistungen von Hospital LogiServe ist aus meiner Sicht das Angebot von Einkauf und Logistik für Krankenhäuser aus einer Hand, ohne störende Schnittstellen durch die Einbindung fremder Dritter. Alle Beteiligten in einem Krankenhaus brauchen exzellente Arbeitsbedingungen. Und sie brauchen die richtigen Produkte zur richtigen Zeit und zu den bestmöglichen wirtschaftlichen Bedingungen. Für mich ganz persönlich ist die neue Funktion als Geschäftsführer auch die einmalige Chance, meinen stark auf den Einkauf fokussierten Aufgabenhorizont jetzt methodisch um Materiallogistik zu weiten. Mehr Entscheidungen für gute Medizin und gute Pflege treffen zu können – das passt.

Von kommunal zu konfessionell, welche Bedeutung hat das für Sie?
Erst einmal habe ich als evangelisch sozialisierter Mensch und als Ehemann einer Muslima keine Berührungsängste mit einem Wertegerüst. Eine menschenorientierte Herangehensweise passt vielmehr gut in die Ausrichtung als Dienstleister. Sie „ordnet“ die Zielrichtung unserer Tätigkeiten: Wir alle sollten letztlich daran mitwirken wollen, dass kranken und alten Menschen geholfen wird. Unser Beitrag ist es, das Heilen, das Behandeln, das Pflegen und das Versorgen wirtschaftlich beziehungsweise finanzierbar zu machen und auf einem qualitativ hohem Niveau zu halten.

Worauf sind Sie als neues "Familienmitglied" in der Immanuel Albertinen Diakonie gespannt? Worauf freuen Sie sich?
Gespannt bin ich auf die Menschen: auf die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zusammenarbeiten darf, und auf die Menschen, für die wir alle Dienstleistungen erbringen. Ich freue mich auf eine Organisationskultur mit flachen Strukturen für selbständiges Denken – für gute Prozesse und Lösungen. Das Büro am Kleinen Wannsee ist ein echter Wettbewerbsvorteil: Wir sind hier in schönsten Räumen, mitten im Grünen, immer noch in Berlin, schnell mit S-Bahn oder Regio am Bahnhof Zoo oder Alexanderplatz.

Was bringen Sie in die neue Funktion als Geschäftsführer von Hospital LogiServe mit?
Ich komme mit langjährigen Erfahrungen im Gesundheitswesen aus der Einkaufs- und Logistikperspektive. Und ich komme mit dem Grundprinzip eines leeren weißen Blattes Papier, das wir mit allen inhaltlich füllen, gemeinsam entwickeln. Keine fertige Lösung aus dem „stillen Kämmerlein". Das funktioniert nicht.

Welche Führungsgrundsätze verfolgen Sie? Worauf dürfen die Mitarbeitenden gespannt sein?

Mir ist ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander wichtig. Ich lege Wert auf eine offene Kommunikation und ein hohes Maß an Selbstständigkeit mit schneller Entscheidungsfindung. Bei Fehlern – die uns allen unterlaufen können – ist es aus meiner Sicht wichtig, mit den Leuten zu sprechen, alle Seiten einzubeziehen, in Transparenz die Herausforderung aufzuarbeiten und durch schnelle Rückmeldung für Klarheit zu sorgen und Wiederholungsfehler zu vermeiden.

Was sind aus Ihrer Sicht die derzeit wichtigsten Themen in der Krankenhauslogistik und im strategischen Einkauf?
Zentrale Herausforderungen sind der wirtschaftliche Druck durch steigende Kosten bei einem starren Entgeltsystem sowie die steigende Komplexität, ein Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtungen zu betreiben. Dies setzt die Materiallogistik unter Druck, noch bessere Prozesse zu entwickeln, und setzt den Einkauf unter Druck, noch bessere Preise durchzusetzen. Und gleichzeitig versucht auch die Industrie auf Grund ihres eigenen Kostenanstiegs höhere Preise durchzusetzen. Darüber hinaus müssen wir unsere bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an uns binden und neue für uns gewinnen. Gutes Personal ist Dreh- und Angelpunkt unseres Erfolges. Nur mit attraktiven Arbeitsplätzen gelangen wir zu neuen Lösungen. In allen diesen Dingen gilt es, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Was macht Holger Meyer als Gegenpol zu den Herausforderungen der Arbeitswelt?
Wichtige Säulen meines Lebens sind meine Ehefrau, unsere sechsjährige Tochter, Familie und Freunde. Mit zehn Jahren habe ich begonnen, im Verein zu segeln. Jetzt kreuze ich mit einem 15er Jollenkreuzer über den Müggelsee. Das Holzboot, Baujahr 1963, stammt übrigens aus der Hein Bootswerft in Elmshorn. Elmshorn ist Standort eines Logistikzentrums von Hospital LogiServe. Da schließt sich ein Kreis.

Vom Praktikum in die Ausbildung

Premiere für unser Unternehmen!
Erstmals überhaupt bildet Hospital LogiServe aus und stellt sich somit einer komplett neuen Herausforderung. Joey Grimm, 21 Jahre alt, ist der erste Auszubildende und will mit seiner Tätigkeit dazu beitragen, Abläufe und Prozesse im Gesundheitswesen zu vereinfachen. Warum er sich für Hospital LogiServe entschieden hat, und welche ersten Eindrücke er bereits gesammelt hat, lesen Sie im aktuellen Beitrag des Ich, Immanuel-Blog. 
Zum Beitrag im Ich, Immanuel-Blog